Fach: Mathematik

Das Fach Mathematik wird an der Gesamtschule Bad Lippspringe-Schlangen genau wie die anderen beiden Hauptfächer Deutsch und Englisch dreistündig unterrichtet. Der Unterricht ist kompetenzorientiert und auf Lebensnähe angelegt. Als Grundlage dienen die schulformübergreifenden Kernkompetenzen aus dem Kernlehrplan Mathematik für das Bundesland NRW. Dieser unterscheidet zwischen inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen, die wie folgt lauten:

Inhaltsbezogene Kompetenzen

Geometrie

 

Arithmetik / Algebra

 

Stochastik

 

Funktionen

Prozessbezogene Kompetenzen

Werkzeuge

 

Modellieren

 

Argumentieren / Kommunizieren

 

Problemlösen

Ein praktisches Beispiel für die Vermittlung und den Erwerb von inhalts- sowie prozessbezogener Kompetenzen im Mathematikunterricht der Jahrgangstufe 5 soll hier kurz dargestellt werden:

 

Die Rastermethode (Thema: Geschickt zählen und rechnen)

 

Wie viele Pfefferkörner sind auf dem Bild zu erkennen?

 

Die Schülerinnen und Schüler stehen nun vor dem Problem die Menge der Pfefferkörner zu bestimmen. Dieses kann zwar durch bloßes Auszählen gelingen, wäre aber sehr mühselig. Ein alternativer und einfacherer Weg muss entwickelt bzw. entdeckt werden. Hierbei ist ein kooperativer Austausch mit dem Partner oder in der Gruppe nicht nur ratsam sondern auch notwendig, damit sie voneinander lernen können,  indem sie untereinander beschreiben wie sie bei der Lösungsfindung vorgegangen sind.

 

Es wird ein Raster über die Fläche gelegt. Ein Feld im Raster wird ausgezählt.
Durch das Auszählen wissen wir wie viele Pfefferkörner sich in einem Feld befinden. Diese Zahl wird dann mit der Gesamtanzahl der gleichgroßen Felder im Raster multipliziert. Dadurch erhalten wir eine geschickt geschätzte Menge Pfefferkörner, die der tatsächlichen Zahl sehr nahe kommt.

 

Durch solche Aufgabenstellung werden neben der Sozialkompetenz,  die prozessbezogenen Kompetenzen „Problemlösen“ und „Argumentieren/Kommunizieren“ und die inhaltsbezogene Kompetenz „Arithmetik/Algebra“ gefördert.

Das obere Beispiel zeigt, dass der Unterricht zum einen auf die Vermittlung der mathematischen Grundbildung ausgelegt ist, zum anderen einen Schwerpunkt auf individuell (selbstständiges) und kooperatives Lernen legt.

Für das Arbeiten an PCs, um beispielsweise den richtigen Gebrauch eines Tabellenkalkulationsprogramms oder einer dynamischen Geometriesoftware einzuüben, stehen der Gesamtschule derzeit zwei Computerräume zur Verfügung. Zudem kann man sich in der Mittagspause mit Lernprogrammen von Mathematikseiten auf die Klassenarbeiten vorbereiten.

 

Neben dem regulären Fachunterricht haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in den Segelstunden durch selbstorganisiertes Lernen für das Fach Mathematik zu üben sowie am einstündigen Förderunterricht teilzunehmen.

Pro Halbjahr werden drei Klassenarbeiten geschrieben. Jede Klassenarbeit steht am Ende einer Unterrichtseinheit und wird neben der Benotung immer mit einer Förderempfehlung zurückgegeben. Diese Förderempfehlung vermittelt den  Schülerinnen und Schülern  nochmals eine Übersicht über die abgefragten Themenbereiche und enthält Anleitungen, um die noch nicht ganz erreichten Kompetenzen selbstständig nachzuholen.

Ab dem Jahrgang 7 wird an unserer Schule der Mathematikunterricht in E- und G-Kurs differenziert. Dabei entscheiden die Noten welcher Kurstyp für die Schülerinnen und Schüler geeignet ist, dabei steht das E für Erweiterung (schwieriges Niveau) und das G für Grundkurs (leichtes Niveau).

Des Weiteren steht es unseren Schülerinnen und Schülern offen an Wettbewerben wie dem Pangea-Wettbewerb teilzunehmen.

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