Hier finden Sie die Artikel, die im Rahmen der AG Schülerzeitung geschrieben werden.

 

Lesen Sie momentan die Berichte von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen zur Abschlussfahrt nach London, Berlin und Worpswede. Herzlichen Dank für die gelungenen Berichte!


 

Ein Bericht von Tobias Lippe zur Fahrt nach London:

 

Jeder freute sich auf London. Am 03.09. um 5:30 Uhr früh ging es endlich los. Der Bus stand schon bereit, bevor wir einsteigen durften, mussten wir noch unseren Pass und die Krankenkassenkarte vorzeigen und kurz darauf fuhren wir los. Alle zwei Stunden musste der Busfahrer eine Pause einlegen und das war etwas nervig. Um ca. 14:00 Uhr kamen wir vor dem Hafengelände von Calais an. Dort hatte jeder auszusteigen, um von französischen und britischen Behörden kontrolliert zu werden. Wir mussten etwas auf die Fähre warten und auch die Überfahrt selbst war nicht so spannend, aber wir konnten die Kreidefelsen von Dover sehen. Im Hafen von Dover angekommen, konnten wir weiter mit dem Bus nach London zum RestUp Hostel fahren. Die Mädchen bekamen drei 6-Bettzimmer zugeteilt, aber wir Jungs hatten weniger Glück und wurden in ein 10- und ein 4-Bettzimmer eingeteilt. Darüber hinaus gab es Gemeinschafts- /Unisexbäder und Toiletten für beide Geschlechter.

Am Abend hatten wir die Möglichkeit das Hostel und die nähere Umgebung zu erkunden.

 

Am ersten Morgen kam beim Frühstück dann der Schock: Das Essen war nicht so, wie wir es gedacht hatten: zur Auswahl standen nur Toastbrot mit Wurst, Käse und Marmelade, Milch mit verschiedenen Cerealien und zum Trinken O-Saft. Vielen schmeckte das nicht so gut.

Danach ging es los. Wir folgten Frau Werth und Herrn Eulig zu unserer U-Bahn Station “Elephant and Castle”.  Dort kaufte sich jeder eine sog. “Oyster Card”. Diese konnte man aufladen und bei jeder Fahrt mit Bahn oder Bus wurde ein bestimmter Betrag abgebucht.

Der Rundgang begann am Buckingham Palast, der nicht so spektakulär wie aus den Medien aussah. Wir sahen aber, dass eine der Wachen am Boden lag und medizinisch versorgt wurde. Rumstehen ist wohl ziemlich anstrengend. Von dort aus gingen wir durch den St. James’s Park zum Hard Rock Café. Hier kauften sich einige Mädchen eines der überall gesehenen T-Shirts. Danach kamen wir am St James’s Palace, dem ehemaligen Sitz der Britischen Königsfamilie vorbei und gingen zum Trafalgar Square , wo wir 2 Stunden Freizeit bekamen. Die meisten aßen bei MC Donalds und einige wenige besuchten anschließend die National Gallery. Nach der Pause gingen es zu dem "Houses of Parliament" mit Big Ben. Dort sahen wir Demonstranten, die gegen den Brexit demonstrieren.

Mehrere Teile des Gebäudes z.B. der ganze Turm des Big Ben sind eingepackt worden wegen Sanierungsarbeiten. Der Rückweg führte uns über die Westminster Bridge über die Themse am London Eye vorbei. Mit der U-Bahn fuhren wir dann zurück zum Hostel. Später wanderte Herr Eulig mit 9 mutigen Freiwillligen im Dunkeln zu einem Aussichtspunkt, von dort aus war die Skyline Londons gut zu sehen. Das war spektakulär!

 

Am Mittwoch ging der Stadtrundgang weiter. Nach der Besteigung des "Monument" , einer 61m hohen Säule mit 311 Stufen, ging es am Tower of London vorbei zur Tower Bridge, die wir aber nicht überquerten. Mit der Docklands Light Railway, einer fahrerlosen S-Bahn, fuhren wir zur Station Island Garden. Weiter ging es einen Hügel hoch zum "Royal Greenwich Observatory". Die  Sternenwarte war interessant. Im Nebengebäude besuchten wir eine Ausstellung über die Navigation. Dort befindet sich auch der Nullmeridian, der Grenze, die die Europäische Zeitzone von der Britischen trennt.

Der letzte Programmpunkt war ein Besuch im "Westfield Shopping Centre", jedoch waren die meisten zu müde, sodass Herr Eulig und Frau Werth mit nur ca. 12 von uns dorthin gingen. Das Centre ist sehr riesig und nicht zu vergleichen mit denen in Deutschland. Dort bekamen wir 2 Stunden Zeit zum Shoppen (die Mädchen haben wie gedacht ganz viele Klamotten gekauft) und Essen. Den Abend verbrachten wir im Hostel.

 

Der Donnerstag fuhren wir mit unserem Bus zur Universitätsstadt Cambridge.

Wir bekamen 1 Stunde Freizeit, um uns die schönen Gebäude anzusehen. Herr Eulig nahm einige von uns mit auf das Gelände des King´s College. Dort besichtigten wir die King´s Chapel. In dieser imposanten Kirche hängen an den Wänden Figuren und Kronen. Der Innenraum ist mit einem schwarzen Tor in zwei Teile getrennt. Als Nächstes war die Punting Boat Tour dran. Ein Punting Boat ist ein flaches Boot für max. 10 Personen, welches von einem sog. "Punter" ähnlich wie in Venedig mit einem Stab fortbewegt wird. Die Tour war entspannt und lustig, weil es kleinere Zusammenstöße gab. Wir sind unter interessanten Brücken gefahren und haben etwas über die Gebäude erfahren. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Hostel zurück.

 

Den ganzen Freitag Vormittag hielten wir uns im British Museum auf. Dort gibt es Mumien, Statuen, erste Geldprägemaschinen und anderes zu sehen. Am Ende gab es noch einen Feueralarm, der sich als Fehlalarm herausstellte. Am Nachmittag besuchten wir Camden Market. Dort konnte man alles Mögliche kaufen: neben Bekleidungen und Handyzubehör boten Händler ihren selbstgebastelten Schmuck oder andere Gegenstände an. Einigen aus der Klasse wurde von Dealern Marihuana angeboten und Herrn Eulig sogar eine Pistole... Unsere letzte Tour ging zum Piccadilly Circus, wo wir zu Abend essen und Souvenirs kaufen konnten.

Dann fuhren wir zurück zum Hotel, um anschließend vollbepackt mit Koffern in den Bus zu steigen und um 19 Uhr Richtung Dover und der Fähre loszufahren.

 

Auf der Fähre konnte man die Milchstraße und die vielen Sterne, andere Schiffe und die beleuchtete Küste sehr gut erkennen. Das hat allen sehr gut gefallen und wir standen lange an Deck. In Calais angekommen (es war schon nach Mitternacht) durften wir endlich in den Bus steigen und versuchen zu schlafen, was wohl den wenigsten gelungen ist.

 

Um 8:30 kamen wir dann total übermüdet an der Schule an und wurden von unseren Eltern in Empfang genommen.

Alles in allem eine sehr interessante Klassenfahrt in eine Millionenmetropole.

 

 

Ein Bericht von Jan Christian Anklam zur Fahrt nach Worpswede:

 

Am ersten Tag also dem Montag, trafen sich die Klassen 10b und 10c zur Abfahrt um 08:45 Uhr. Um 09:00 Uhr fuhr der Bus ab und ca. 2-3 Stunden später erreichten wir die Jugendherberge. Nach etwa 20 Minuten für das beziehen der Zimmer, gab es auch schon die erste Mahlzeit. Nachdem alle abgeräumt hatten, ging es auch schon zum ersten Ausflug ins Teufelsmoor, wo wir alle einige Vorträge einer Frau zu hören bekamen, die uns das Moor erklären und näher bringen wollte. Leider hatten wir das Pech, dass durch die Hitzeperiode der letzten Monate das gesamte Moor ausgetrocknet und wir nur eine kleine Pfütze zu sehen bekamen. Als die Vorträge der Frau beendet waren, ging es weiter mit dem Bus zu einem Mann, der uns alles darüber erklärte, wie das Leben früher in diesem Teufelsmoor ausgesehen hat anhand von alten Häusern, Scheunen, ...usw. Anschließend fuhren wir zurück in die Jugendherberge und bekamen direkt unser Abendessen. Um 22:00 Uhr war Bettruhe und am nächsten Tag um 06:45 gab es Frühstück mit einer anschließenden Fahrt nach Bremen. In Bremen angekommen, hatten wir etwa 40 min. Zeit um etwas essen zu gehen und anschließend bekamen wir eine Tour von einem Mann der uns Bremens Geschichte und Sehenswürdigkeiten wie z.B. eine riesige Kirche zeigte. Nach dieser Tour hatten wir 2 Stunden zeit um uns in Bremen auf zu halten und nach der Abfuhr von Bremen und der Ankunft in der Jugendherberge war der Rest des Abends genauso wie am Abend davor. Auf den nächsten Tag war natürlich jeder gespannt, da wir ohne es vorher gesagt bekommen zu haben als Überraschungsfahrt in den Heide-Park in Soltau fuhren. Das einzig traurige an diesem Ausflug war die Zeit, denn der Park ist riesig und die meisten von uns konnten leider durch die langen Wartezeiten an den einzelnen Achterbahnen nur die Hälfte des Parks erkunden. Am vorletzten Tag ging es zum letzten Ausflug nämlich nach Hamburg, wo wir zu Beginn erst eine Stadttour zu Fuß von einer Frau bekamen und die Tour danach mit dem Bus fortgesetzt wurde. Die Besichtigung der Stadt Hamburg wurde anders als die Besichtigung der Stadt Bremen von den Schülerinnen und Schülern als „langweilig“ empfunden. Als die Führung beendet war, ging es ins Hamburg Dungeon, wo wir nach Klassen aufgeteilt wurden. Das Dungeon war das Highlight in Hamburg, aber dadurch, dass die Führung und das Dungeon so viel Zeit in Anspruch nahmen, blieb nur noch sehr wenig Zeit für den Aufenthalt in der Innenstadt übrig, worüber sich sehr viele Schülerinnen und Schüler beschwert haben. Am letzten Tag ging es dann für alle nach Hause und so gut wie alle waren zufrieden mit der Klassenfahrt, jedoch glücklich wieder zuhause zu sein. 

Als kleine Reflexion:
-Das Essen war gut, jedoch hätte einigen mehr (Schweine-)Fleisch gefallen
-Die Zimmer waren gut
-Die Stadtführungen hätten kürzer, oder komplett weggelassen werden können
-Alles in allem eine relativ gelungene Abschlussfahrt 

Ein Bericht von Aliyah Hartinger zur Fahrt nach Berlin:

 

Als am Montagmorgen, dann endlich unsere Klasse auf Abschlussfahrt fuhr, waren alle noch sehr müde, da wir uns schon um 6:15uhr trafen. Trotzdem freuten sich alle tierisch. Als wir um ca. 14:00 Uhr in Berlin ankamen, waren wir alle kaputt, doch es ging für uns schon nach 2 Stunden weiter zum Reichstag, wo wir eine Vorführung bekommen haben, die nicht jeder so interessant fand. Als sie zu Ende ging, liefen wir hoch in die Reichstagskuppel und machten Bilder. Am Abend gingen wir dann schon mal durch die Stadt und haben was gegessen.

Am Dienstagmorgen waren viele noch „ziemlichst“ müde, aber es ging für uns schon gnadenlos zum nächsten Programmpunkt weiter. Dieser war es, auf den Berliner-Fernsehturm hochzufahren, von dort oben konnte man fasst ganz Berlin sehen, und obwohl manche Höhenangst hatten, fuhren sie mit hoch. Nachdem Fotos gemacht wurden, fuhren viele schon runter, da wir dann Freizeit hatten, um shoppen zu gehen. Mittags fuhren wir zurück ins Hostel um uns fertig zu machen um in die Gedenkstätte Hohenschönhausen zu fahren. Die Gedenkstätte ist ein altes Gefängnis, wo zum größten Teil politische Gefangene inhaftiert und physisch gefoltert wurden. Wie wurden in Gruppen getrennt und herumgeführt (manche Gruppen wurden von Leuten herumgeführt, die dort mal gearbeitet/gelebt haben).

Am Abend wollten wir in den Club Matrix gehen, doch als wir dort ankamen, sahen wir schon mehrere Schüler, die traurig aussahen. Dann wurde uns gesagt, dass ein Rohrschaden vorliegt und dann waren auch manche aus unserer Klasse traurig, da sich viele gefreut haben. Als dann am Mittwochmorgen der größte Teil ausgeschlafen war, gingen wir zur East Side Gallery (die Mauer mit den Bildern), danach machten wir eine 90min Spree-Schiffsfahrt (z.B. durch das Regierungsviertel). Am Nachmittag machten wir eine Bunkerführung. Es wurde gesagt, man sollte lange Sachen anziehen, aber dort war es heißer als draußen. Im Anschluss fuhren wir in die Stadt und hatten ein bisschen Freizeit, bevor wir in Kino gingen. Der Film, den wir sahen, hieß Meg. Er handelt von einer Haiart, von der keiner wusste, dass sie noch existiert. Viele haben sich oft erschreckt…

Am letzten vollen Tag, den Donnerstag, fuhren wir zum Check point Charlie, wo wir etwas Freizeit hatten um den dort stehenden Teil der Berliner Mauer anzusehen. Danach fuhren wir zum Ku’Damm/KaDeWe und gingen das letzte Mal einkaufen, da es der letzte Tag war, konnte man, wenn man wollte, sein ganzes restliches Geld ausgeben. Am Abend fuhren wir in eine „Strandbar“ und bekamen einen Cocktail von den Lehrern spendiert. Als wir wieder im Hostel waren, verteilten wir uns auf andere Zimmer, um noch zu reden und lachen, oder sonst was. In der letzten Nacht ging in einem Zimmer die Tür nicht zu, so dass Stühle davorgestellt wurden. Aber im Allgemeinen hat glaube ich allen die Klassenfahrt gut gefallen und alle hatten Spaß.

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